Bei sommerlichen Temperaturen begab sich der Leistungskurs Biologie am 23.06.2026 mit dem Zug in den Forstbotanischen Garten Tharandt/Sächsisches Landesarboretum. An diesem Tag wurde uns schnell die Rolle des Waldes als natürlicher Hitzeschutz bewusst. Bereits beim Betreten des Waldes war der Unterschied deutlich spürbar. Während die Sonne auf freien Flächen unerbittlich schien, sorgten die Baumkronen für angenehmen Schatten und ein deutlich kühleres Klima.
Ein weiterer Schwerpunkt der Exkursion war die Bestimmung verschiedener Pflanzenarten. Dabei konnte man sein Wissen über die heimische Flora erweitern. Darüber hinaus beschäftigten wir uns mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald. An verschiedenen Beispielen wurde sichtbar, dass zunehmende Hitze- und Trockenperioden die Vitalität vieler Bäume beeinträchtigen und die Zusammensetzung der Wälder langfristig verändern können. Der Tharandter Wald verdeutlichte dabei sowohl die Herausforderungen als auch die Anpassungsstrategien, die für eine klimastabile Waldentwicklung notwendig sind.






Besonders eindrucksvoll war zudem die Bedeutung des Waldes als CO₂-Senke. Wälder speichern große Mengen Kohlenstoff in ihrer Biomasse und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Dadurch wird deutlich, dass Wälder nicht nur unter den Folgen des Klimawandels leiden, sondern gleichzeitig eine zentrale Rolle bei dessen Abschwächung spielen.
Die Exkursion vermittelte somit nicht nur wertvolle Kenntnisse über Pflanzen und Waldökosysteme, sondern machte auch die vielfältigen Funktionen des Waldes für Klima, Umwelt und Gesellschaft erlebbar.
Fachbereich Biologie
