Traditionell wie in jedem Schuljahr erläuterte Michel Kothe als „Freizeitsoldat“ den Schülern unserer 8. Klassen seine preußischblaue Uniform mit roten Aufschlägen, die Funktion des Gewehrs sowie die kargen Ausrüstungsgegenstände der Soldaten um 1813.
Ziel der Doppelstunde ist es, nicht nur Geschichtsfakten zu den napoleonischen Kriegen und zur Völkerschlacht bei Leipzig zu vermitteln, sondern vor allem das Alltagsleben der Soldaten und ihr Leiden im Krieg zu verdeutlichen. Beeindruckend war es zu hören, wie man im Krieg überlebt, nicht nur die Schlacht, sondern auch trotz mangelnder Hygiene; ein Lazarett der vormodernen Zeit; endlose Märsche mit oft 30 kg Marschgepäck bei Hitze oder eisigen Wintertemperaturen.



Ebenso wurde deutlich, dass die Soldaten ihrem Schicksal ausgeliefert waren – für die Kriege ihrer Herrscher, die unzählige Opfer forderten. Herr Kothe beantwortete die Fragen der Schüler, zeigte die Waffen und erklärte deren Wirkung.
Eine Doppelstunde, die zum Nachdenken anregt – es bleibt bis heute die Herausforderung für die Menschheit – eben auch in unserer modernen Zeit, Kriege zu vermeiden.
Fachbereich Geschichte
Fotos von Frau Heinig
